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// F├╝tterungszeit

Letztes Jahr kam mir ja mein Gr├Ânland/ Island-Urlaub dazwischen, und so konnte ich den Nachwuchs der Purpurreiher nicht fotografieren. Dieses Jahr also Teil 2, nachdem der diesj├Ąhrige Urlaub an die Brutzeiten angepa├čt war ­čśë

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Andere Viechereien gab es auch..

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// Mo(h)ntag

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// Sonnenaufgang

Diese zwei Fotos haben Seltenheitswert: es ist ein Sonnenaufgang. Um 5:59 Uhr morgens (laut Exif-daten) war ich also schon ein, zwei Kilometer mit dem Fahrrad auf Usedom unterwegs. Ich alter Langschl├Ąfer mu├č ja jetzt echt mal zugeben, da├č sich das fr├╝he Aufstehen zum Fotografieren durchaus lohnen kann. ­čśë

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// Portraits

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// Verdun

Zuerst wurden die H├Ąuser reihenweise durch Kugelhagel und Brand zerst├Ârt; die D├Ącher st├╝rzten ein, durchl├Âcherte verbrannte Mauern st├╝rzten auf die Stra├če, in den Garten mitsamt ihren schiefen, krummen Dachgeb├Ąlk, ihrer gesch├Ąndeten Intimit├Ąt, ihren Bettresten und Matratzen. Der Gestank eines Massengrabs h├Ąngt in der Luft.
Nicht weit von den alten Toten des verw├╝steten zivilen Friedhofs, dessen Gr├Ąber offen liegen, liegen die neuen Toten in Horizontblau oder Feldgrau. Die Heftigkeit der K├Ąmpfe hat alles zersprengt. Die Granaten sind auf die mit dem Blut der K├Ąmpfenden getr├Ąnkten Ruinen niedergeprasselt. Sie waren ├╝bers├Ąt mit Leichen, von den Ratten schon angefressen und in einem fortgeschrittenem Zustand der Verwesung, ├╝bers├Ąt mit den ├ťberresten von Kriegsger├Ąt, verrosteten Gewehren, abgebrochenen Schaufeln, Stacheldraht.

[Dix mois a Verdun, Abbe Theillier De Poncheville]

Verdun ist eine friedliche Stadt. Wenn man heute durch Verdun l├Ąuft, f├Ąllt es ausgesprochen schwer, sich die Greuel, die sich vor hundert Jahren dort abgespielt haben, auch nur ansatzweise vorzustellen.

Es scheint fast so, als ob diese Stadt geradezu zwanghaft zur Normalit├Ąt zur├╝ckfinden will. Die Schrecken des ersten Weltkrieges sind dennoch allgegenw├Ąrtig: das Umland ist noch immer zernarbt von Sch├╝tzengr├Ąben und Granattrichtern, an quasi jeder Stra├čenecke gibt es Soldatenfriedh├Âfe, Monumente, Denkm├Ąler und im Umland komplett zerst├Ârte (und nicht wieder aufgebaute) Ortschaften, welche aber immer noch einen B├╝rgermeister haben.

Es finden sich ├╝berall Spuren dieser Glanzzeit der “Krone der Sch├Âpfung”.

Trotzdem: Verdun ist ein trauriger, friedlicher Wohlf├╝hlort (so widerspr├╝chlich das auch klingen mag) – und erinnerte mich von der Atmosph├Ąre her ein wenig an Ljubljana.

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